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Strukturleichtbau von Möbeln.
Wegweisende Impulse – 100 Jahre nach Weimar. Bei dem Wort „Struktur“ mag der geneigte Holzfachmann gleich an den anatomischen Aufbau des Holzes und seine damit einhergehende, natürliche Schönheit denken, die an der Oberfläche als artspezifische Textur, also das Zusammenwirken von Maserung, Pigmentierung, Wuchsanomalien etc., optisch in Erscheinung tritt. Vielleicht laufen die spontanen Assoziationen auch in Richtung moderner CNC-Fräsbearbeitungen von Werkstückoberflächen, oder der gewollt sägerauen Oberfläche von Holzwerkstoffbeschichtungen mit vermeintlichen Bearbeitungsspuren eines Sägegatters, die man dann allerdings – ganz genau genommen – als Faktur bezeichnen müsste…

Leichtbau hat viele Facetten.
Leichte Werkstoffe für den Möbelbau sind längst kein Nischenthema mehr. Sie sind mittlerweile als ressourcenschonende Alternative zu konventionellen Werkstoffen etabliert. Die Leichtbaukonstruktion ist heute der wichtigste technologische Zukunftstrend im industriellen wie handwerklichen Möbel- und Innenausbau. Trotz des geringen Gewichts leidet die Stabilität keineswegs. Bei richtiger Verarbeitung können Leichtbauplatten in sämtlichen Innenräumen eingesetzt werden. Von Schränken und Regalen, Tischen, Betten und Schiebetüren, über Waschtische und Badmöbel, Schreibtische und Trennwände in Büros bis hin zu Vitrinen und Theken im Ladenbau finden sie ihre Anwendung. Leichtbauplatten sind somit dank ihrer hohen Belastbarkeit und durch ihre vielfältigen Oberflächen für vielfältige Anwendungen geeignet…