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Variantenreich und speziell: Innentüren – das müssen Tischler bei der Beratung, Planung und Ausführung beachten

An Türen wird eine Vielzahl an Anforderungen gestellt. Aus Sicht des Auftraggebers sollen die Türen zum Stil und Design der Inneneinrichtung passen, möglichst langlebig und preiswert sein. Dabei sind die Anforderungen an eine Tür und deren Funktionen vielfältig, die Anzahl der Optionen und Variationen ist groß. Türen öffnen und verschließen Räume, trennen und schützen den Wohnbereich im Falle einer Wohnungsabschlusstür und erfüllen weitaus mehr Anforderungen als nur den Sichtschutz. Die Anforderungen des Endkunden fokussieren sich oftmals auf die Gestaltung und die Materialien. Für den Fachmann spielt die Beratungskompetenz und die Kenntnis von Normung und Technik eine große Rolle, insbesondere, wenn Baubehörden eine bauordnungsrechtlich korrekte Ausführung – im Bereich Rauch- und Brandschutz einschließlich der erforderlichen Prüfzeugnisse – erwarten.

Schallschutztür, Rauch- und Brandschutztür

Dauerhafter Lärm ist ein Stressfaktor und beeinträchtigt am Arbeitsplatz und im Wohnbereich Psyche und Wohlbefnden. Die Ruhezonen sind
nach Möglichkeit abzuschirmen, dabei stellen Türen beim Schallschutz potentiell die größte Schwachstelle dar. Schallschutztüren verringern
den Geräuschpegel von draußen (Wohnungsabschlusstür) oder halten die Geräusche innerhalb des Raumes, wo sie entstehen (Behandlungsräume in Praxen zum Schutz der Privatsphäre).

Feucht- und Nassraumtür und Wohnungsabschlusstür

Wellnessoasen gelten als Herausforderung für Innentüren Feuchtraum-/Nassraumtüren.
Eine Feuchtraumtüre ist zu empfehlen, wenn in den Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit zu rechnen ist (Badezimmer, Küche, Sanitärzellen
ohne Fensterlüftung in einem Wohnhaus). Ebenso gelten öffentliche Schwimmhallen, Duschen und Saunen als Feuchträume. In diesen Fällen
wird die Tür durch erhöhte Luftfeuchtigkeit oder kurzfristiger Spritzwasserexposition besonderen Belastungen ausgesetzt. Insbesondere die Quellung und Verformung des Türblattes, Korrosion an den Beschlägen sowie Oberflächenschäden können die Folge sein. Zur Zeit gibt es in Deutschland keine spezielle Norm für die Prüfung oder den Einsatz von Nass- und Feuchtraumtüren. Eine Prüfung und Einstufung wird nach den Prüfkriterien von Gütegemeinschaften vorgenommen.

Klimaklasse

Damit die Tür geradebleibt – Die richtige Klimaklasse am richtigen Ort! Entscheidend ist, ob das richtige Türblatt mit der richtigen Klimaklasse für den jeweiligen Einbauort verwendet wurde. Ungeheizte Schlafzimmer, Badezimmer oder Feuchträume, Kellertüren oder die Tür zur innenliegenden Garage, stellen besondere Anforderungen an die Tür. Eine Verformung der Tür wirkt sich auf die Funktionserfüllung aus.