Masse ist klasse  – Sicherheit und Komfort

Bei Häusern mit guter Außendämmung und hoher Masse der Bauteile wird Energie am besten gespeichert und Temperaturschwankungen werden optimal ausgeglichen.

Was ist Speichermasse, was bringt sie?

Bauteile mit hoher Speichermasse, z. B. massive Wände, Estriche oder auch Putze, können Wärmeenergie gut aufnehmen, speichern und wieder abgeben, wenn es kühler wird. Ist der Innenraum im Winter auf eine wohlige Temperatur gebracht, sinkt die Temperatur nicht mehr so schnell ab. So erwärmt sich der Wohnraum zum Beispiel nach dem Lüften wieder schnell auf eine angenehme Temperatur. Die Wand und der Boden wirken wie ein Kachelofen. Im Gegenzug bleiben die Räume im Sommer länger angenehm kühl.

Je besser die Wärmedämmung, umso besser können die Bauteile ihre Speichermasse ausnützen, da die Wände von Außen geschützt werden und so keine Energie verloren gehen kann.

Zwei wesentliche Faktoren für ein gesundes, behagliches Wohnklima sind somit eine gute Dämmung und möglichst viel Speichermasse. Eine massive Bauweise wirkt sich außerdem positiv auf den Schallschutz und die Raumakustik aus.


Die Grafik zeigt: Massive Wände bewirken eine stärkere Verzögerung, als auch eine massive Reduktion der Außentemperaturspitzen. Das bedeutet, dass die Innentemperatur leichter stabil gehalten werden kann.

1. SCHALL

Gebäude sind vielfältig: Von außen wirkt beispielsweise der Straßenlärm. Innen beeinflusst Trittschall das Wohlfühlen. Aber auch die Einrichtung der eigenen vier Wände spielt hier eine wichtige Rolle. Untersuchungen zeigen, dass bei Häusern aus Beton der Außenlärm nur etwa halb so laut empfunden wird, wie in Häusern in Holzriegelbauweise mit Gipskartonbeplankung.

2. TEMPERATURSCHWANKUNGEN

Sommerliche Überhitzung und rasch auskühlende Räume im Winter erzeugen für unseren Körper ein Wechselbad der Gefühle: Einfluss auf Schlafkomfort, kaum Erholungsphasen, Stress etc. Ein weiterer Einflussfaktor ist die Wärmespeicherkapazität: Baustoffe können durch ihre speicherwirksame Masse helfen, diese Einflüsse zu minimieren bzw. auszugleichen.

3.EMISSIONEN

Energieeffizientes Bauen bedeutet auch oft eine luftdichte Bauweise. Dadurch bleiben etwaige Schadstoffe auch länger im Raum. Der Austausch mit der Außenluft ist heute wesentlich geringer als bei älteren Gebäuden. Moderne Gebäude stellen somit weitaus höhere Anforderungen an die Baustoffe als früher. Umso wichtiger ist die richtige Auswahl der Baustoffe, welche frei von Schadstoffen, mineralisch und diffusionsoffen sein sollten.

Zertifizierte Produkte für den gesamten Innenraum

Denn auch Baustoffe, die nicht sichtbar, sondern durch weitere Beschichtungen verdeckt sind (z. B. Mauermörtel und Estriche), können die Raumluft negativ beeinflussen. Deshalb haben wir uns entschieden, hier Sicherheit zu bieten und über 60 Produkte erfolgreich am eco-Institut in Köln prüfen lassen. Damit steht Ihnen ein komplettes Paket an emissionsarmen Produkten zur Verfügung.

Viva Forschungspark liefert den Beweis

Die Erkenntnisse aus dem Viva Forschungspark haben deutlich gezeigt: Massive Wände, Decken und Böden sind durch ihre Energiespeicherfunktion für ein wohngesundes Raumklima unverzichtbar. Weiterhin beeinflussen übrigens auch eine gedämmte Fassade sowie Kalkputze im Innenraum durch ihre wohngesunden Eigenschaften das Raumklima positiv.

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